Volkswagen Motoren in Salzgitter
Am 3. Juni 2010 besichtigten die Wirtschaftsjunioren Harz die Motorenfertigung im Volkswagen- Werk Salzgitter.
Mit der Einbindung der NSU Motorenwerke AG in den Volkswagen-Konzern war 1969 die Idee entstanden, die bei NSU entwickelte Limousine K 70 als Volkswagen auf den Markt zu bringen. Dies erforderte den Neubau einer Fabrik, da die Kapazitäten an den anderen Standorten ausgelastet waren. Das Modell K 70 begründete bei VW eine neue Ära mit wassergekühlten Motoren. Auch wenn bis 1975 komplette Kraftwagen in Salzgitter gebaut wurden, so entwickelte sich der Standort in der Folgezeit doch zu einem Motoren-Leitwerk für den Volkswagen-Konzern. Heute verlassen bis zu 7.000 Motoren täglich das Werk und rund 30 Prozent aller im Konzern benötigten Triebwerke stammen aus Salzgitter. Die Produktpalette der Motorenfertigung ist reichhaltig. Sie umfasst Otto- und Dieselmotoren für Pkw und Nutzfahrzeuge in Reihen-, V-, VR- und auch W-Bauweise. Mehr als 300 Varianten laufen von den Produktionsbändern. Dazu gehören auch Triebwerke für den Schiffbau und moderne Blockheizkraftwerke. Bei ihrer Betriebsführung konnten die Wirtschaftsjunioren Einblicke in die verschiedenen Bearbeitungsschritte der wichtigsten Motorenkomponenten Kurbelghäuse, Zylinderkopf, Kurbelwelle und Pleul nehmen.
Ein besonderes Highlight ist die Fertigung des 16-Zylinder-Motors für den Bugatti-Veyron, mit 1001 PS das stärkste Serienfahrzeug der Welt.

